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SPRACHAUFENTHALT

 

 

 

Sprachaufenthalt im französischsprachigen Gebiet Séjour linguistique en région francophone

Beitrag von Radio Suisse Romande RTS zum Sprachaufenthalt
Link zu einem kleinen Beitrag des Westschweizer Radios mit Statements von Hofwiler Schülerinnen und Schülern und zwei Lehrerinnen zum Séjour linguistique

• Die Schülerinnen und Schüler der Stufe GYM 2 beherrschen nach fünf Jahren Französischunterricht unsere zweite Landessprache schon recht gut. Die grammatischen Grundkenntnisse sind schon vorhanden und die Schülerinnen und Schüler können sich in sprachlich einfachen Situationen verständigen. Sie werden nun mit neuen Methoden und Lehrmitteln konfrontiert, sollen ihr Grundwissen zur Lösung anspruchvollerer Aufgaben anwenden und die mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit in Grammatik, Wortschatz und Kommunikation erweitern. Sie sollen lernen, dass eine Sprache nicht nur aus Wörterlernen besteht, sondern sich in ihr eine besondere Lebensweise und Kultur ausdrückt.
• Um den Schülerinnen und Schülern Impulse für diese Ziele zu geben und sie für die neue Phase zu motivieren, ist an unserer Schule ein Aufenthalt von drei Wochen im französischsprachigen Gebiet vorgesehen.

    • Die Schülerinnen und Schüler sollen sich im französischsprachigen Raum zurechtfinden, ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit verbessern. Sie lernen, mit Menschen verschiedener Herkunft und in verschiedenen Alltagssituationen zu sprechen und erhalten durch Diskussionen, Zeitungslektüre, Radio- oder Fernsehsendungen Einblick in das soziale und kulturelle Leben der Region ihres Sprachaufenthaltes. Sie sollen weiter ein Gefühl für die französische Sprache entwickeln, Ausdrücke und Wendungen lernen, die man nicht einfach übersetzen kann, Wortspiele begreifen, Unterschiede in der Intonation bemerken.
    • In der Begegnung mit anderen Menschen machen die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen, die zu ihrer persönlichen Entwicklung und Entfaltung beitragen. Sie erwerben dadurch Fähigkeiten, die sie auch in anderen Fächern anwenden können, und werden dadurch offen für andere Menschen. Im Alltag werden sie gewandter.
    • Ihre Erfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler im Französischunterricht einbringen und der Klasse vermitteln. Dies weckt Interesse für neue Inhalte und bereichert den Unterricht. Das Erlebte soll Impuls für Neues sein. Die Schülerinnen und Schüler können den Sprachaufenthalt auch nutzen, um sich in einem bestimmten Gebiet zu spezialisieren.

      • Der Aufenthalt soll in den Sommerferien nach GYM 2 oder in den Herbstferien GYM 3 stattfinden.
      • Die sechste Schulwoche GYM 3 vor den Herbstferien ist zur Kompensation unterrichtsfrei und kann für den Sprachaufenthalt eingesetzt werden.
      • Der Aufenthalt muss zusammenhängend sein und darf zeitlich nicht aufgeteilt werden. Die Schülerinnen und Schüler halten sich während des „séjour“ ununterbrochen im französischen Sprachgebiet auf.

        • Im französischsprachigen Gebiet und in einer Umgebung, in der  ausschliesslich Französisch gesprochen wird.
        • Die Schülerinnen und Schüler sollen neugierig und offen sein für
        alles, was um sie geschieht. Sie stellen Fragen und knüpfen Kontakte.
        •Die Schülerinnen und Schüler wählen unterschiedliche Aufenthaltsorte.
        • Zur Gestaltung des Aufenthaltes sind besonder geeignet:

        • Mithilfe bei einer Familie mit Kindern
        • Sozialeinsatz bei Institutionen oder Familien
        • Mithilfe in Ferienlagern
        • Teilnahme an Ateliers oder Chantiers (Workcamps): Mithilfe beim Renovieren von alten Kirchen, Schlössern, archäologische Ausgrabungen usw.

          • Die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten organisieren ihren Aufenthalt selber. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer beraten sie und helfen ihnen. Die Schule führt einen Ordner mit Adressen und Programmen von Organisationen. Ein Merkblatt mit Empfehlungen von aktuellen Webadressen steht zur Verfügung ("Liste des activités conseillées" (pdf, 15.59 kB)).
          • Berichte der älteren Schülerinnen und Schüler dienen der Orientierung und der Kontaktaufnahme unter den Gymnasiastinnen und Gymnasiasten verschiedener Klassen und können jederzeit eingesehen werden.
          • Die zuständige Fachlehrkraft entscheidet, ob die Gestaltung des Sprachaufenthaltes den Zielen des Gymnasiums entspricht.

          • Sobald die Schülerinnen und Schüler den Aufenthalt organisiert haben, füllen sie das Formular "Feuille d'inscription pour le séjour en région francophone" (pdf, 343.68 kB) aus. Die zuständige Lehrkraft erteilt die Zustimmung.

          • Jede Schülerin und jeder Schüler verfasst eine Bericht über den Sprachaufenthalt. Er wird nach den Ferien der Fachlehrerin oder dem Fachlehrer abgegeben. Nach erfolgter Korrektur behält die Schule die gesäuberte Fassung. Sie soll dem nächsten Jahrgang Auskunft und Anregungen geben.
          • Der Bericht wir von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern evaluiert. Als Grundlage dafür dient das Merkblatt "Séjour linguistique en région francophone. Rapport écrit sur le séjour linguistique". (pdf, 19.90 kB)