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SPRACHAUFENTHALT

 

Sprachaufenthalt im französischsprachigen Gebiet
Séjour linguistique en région francophone
Sprachen lernen in der Praxis

Die Schülerinnen und Schüler der Tertia beherrschen nach fünf Jahren Französischunterricht unsere zweite Landessprache schon
recht gut. Die grammatischen Grundkenntnisse sind vorhanden
und die SchülerInnen können sich in sprachlich einfachen Situationen verständigen. Sie werden nun mit neuen Methoden und Lehrmitteln konfrontiert, sollen ihr Grundwissen zur Lösung anspruchvollerer Aufgaben anwenden und die mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit in Grammatik, Wortschatz und Kommunikation erweitern. Sie sollen lernen, dass eine Sprache nicht nur aus Wörterlernen besteht, sondern sich in ihr eine besondere Lebensweise und Kultur ausdrückt.
Um den Schülerinnen und Schülern Impulse für diese Ziele zu geben und sie für die neue Phase zu motivieren, ist an unserer Schule ein Aufenthalt von drei Wochen im französischsprachigen Gebiet vorgesehen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich im französischsprachigen Raum zurechtfinden, ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit verbessern.
Sie lernen, mit Menschen verschiedener Herkunft und in verschiedenen Alltagssituationen zu sprechen und erhalten durch Diskussionen, Zeitungslektüre, Radio- oder Fernsehsendungen Einblick in das soziale und kulturelle Leben der Region ihres Sprachaufenthaltes.
Sie sollen weiter ein Gefühl für die französische Sprache entwickeln, Ausdrücke und Wendungen lernen, die man nicht einfach übersetzen kann, Wortspiele begreifen, Unterschiede in der Intonation bemerken.
In der Begegnung mit anderen Menschen machen die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen, die zu ihrer persönlichen Entwicklung und Entfaltung beitragen. Sie erwerben dadurch Fähigkeiten, die sie auch in anderen Fächern anwenden können, und werden dadurch offen für andere Menschen. Im Alltag werden sie gewandter.
Ihre Erfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler im Französischunterricht einbringen und der Klasse vermitteln. Dies weckt Interesse für neue Inhalte und bereichert den Unterricht. Das Erlebte soll Impuls für Neues sein. Die Schülerinnen und Schüler können den Sprachaufenthalt auch nutzen, um sich in einem bestimmten Gebiet zu spezialisieren.

    Der Aufenthalt soll in den Sommerferien nach der Tertia oder in den Herbstferien der Sekunda stattfinden.
    Der Aufenthalt muss zusammenhängend sein und darf zeitlich nicht aufgeteilt werden. Die Schülerinnen und Schüler halten sich während des „séjours“ ununterbrochen im französischen Sprachgebiet auf.

      Im französischsprachigen Gebiet und in einem Milieu, in dem ausschliesslich französisch gesprochen wird.
      Die Schülerinnen und Schüler sollen neugierig und offen sein für
      alles, was um sie geschieht. Sie stellen Fragen und knüpfen Kontakte.
      Die Schülerinnen und Schüler wählen unterschiedliche Aufenthaltsorte.

      Zur Gestaltung des Aufenthaltes sind besonders geeignet:

      • Mithilfe bei einer Familie mit Kindern
      • Besuch eines Sprachkurses
      • Sozialeinsatz bei Institutionen oder Familien
      • Mithilfe in Ferienlagern
      • Teilnahme an Ateliers oder Chantiers: Mithilfe beim Renovieren von alten Kirchen, Schlössern, archäologische Ausgrabungen usw.